Drei Messetage in Frankfurt sind ein langer Tunnel. Was rauskommt, sind selten die Produkte, die wir mitgebracht haben — eher die Gespräche, die wir nicht erwartet hatten. Hier eine ehrliche Auswertung.
Was am Stand zog
- SFERIQ-Vorab-Mockup — der grösste Magnet. „Ist das vier Leuchten oder eine?" war die häufigste Frage. Antwort: ein Träger, vier Köpfe.
- REVIVE-Sanierungsdossier — überraschend stark nachgefragt von Kommunalplanern, die in 2026/2027 grosse Bestandsmodernisierungen vor sich haben.
- Konfigurator live im Stand — wir hatten zwei Workstations, beide waren durchgehend belegt.
Was wir an der Branche beobachtet haben
Drei Bewegungen, die uns aufgefallen sind und die wir in den nächsten Monaten beobachten:
- Sanierung schlägt Neubau in der Aussenwirkung der grossen Hersteller. Mehrere Wettbewerber hatten zum ersten Mal eine sichtbare Sanierungs-Story am Stand.
- Tunable White wird Commodity. Die Frage ist nicht mehr „bietest du das an", sondern „was kostet es im Vergleich zur Festfarbe".
- BIM-Bereitschaft ist nicht mehr Differenzierung. Wer 2026 keine IFC-Familie bereitstellt, fliegt aus der Bemusterungsliste.
Praktika und Nachwuchs
Neun Praktika-Anfragen über das Wochenende — davon vier von TGA-Studierenden, drei aus dem Lichtdesign, zwei aus dem Wirtschaftsingenieurwesen. Wir antworten in den nächsten Wochen einzeln.
Was wir nicht erreicht haben
Wir hatten gehofft, mehr Kontakt zu Architekturbüros aus den Niederlanden und Belgien zu bekommen. Standlage und Halle waren dafür suboptimal — für 2028 nehmen wir das mit.
Danke
An alle, die vorbeigekommen sind. Wer eine offene Anfrage hat, bekommt in den nächsten zwei Wochen eine Antwort — auch wenn die Visitenkarte verloren gegangen ist, hilft eine E-Mail an kontakt@akzentlicht.de mit dem Stichwort „Light + Building".
