CLARO hat seit der 2024er-Generation einen Bajonettverschluss statt der vier M4-Senkkopfschrauben des Vorgängers. Das klingt nach einem Detail, das in einer Datenblatt-Fussnote landet. In der Praxis verändert es, wer eine Wartung machen kann, wann sie passiert und wie lange ein Flur dafür gesperrt werden muss.
Was Bajonettverschluss heisst
Eine Viertelumdrehung, zwei Bajonettnasen rasten in zwei Federzungen ein. Kein Werkzeug, keine verlorenen Schrauben, kein Senkkopf-Bit, das im Flur des Verwaltungsgebäudes zwischen den Plattenfugen verschwindet.
Warum „kein Werkzeug" mehr ist als Convenience
Drei reale Folgen aus den letzten zwölf Monaten:
- Wartung durch den Hausmeister statt durch den Elektriker. In Schulen heisst das, der LED-Einheits-Tausch passiert in den Herbstferien, nicht acht Wochen später, wenn die Fachfirma einen Termin frei hat.
- Kürzere Sperrzeiten in belegten Verkehrsräumen. Ein Korridor-Tausch von 24 CLARO-Leuchten dauert mit Bajonett 18 Minuten, mit Schrauben 47 Minuten — gemessen, nicht geschätzt.
- Weniger Beschädigungen am Aludruckguss. Senkkopfsenkungen sind die häufigste Stelle, an der Aluminium-Gehäuse nach drei Wartungszyklen erste Risse zeigen.
Was „kein Zutritt" heisst
Die Federzunge verriegelt ohne Werkzeug, aber sie öffnet auch ohne Werkzeug. In Schulen und Verwaltungen ist das eine Sicherheitsfrage. CLARO hat deshalb in Reihe eine zusätzliche Sicherheitsverschraubung, die nur mit einem Schlüssel-Bit gelöst wird — Standard ab Werk, dokumentiert im Datenblatt § 4.
Im Konfigurator
Die Bajonettversion ist Standard. Schraubverschluss bleibt als Option verfügbar für Bestandsanlagen, in denen das Sicherheits-Bit kein Thema ist.

